Schlagzeile in der Tiroler Tageszeitung

18.03.2019
Information

Zivilcourage und ein friedliches Miteinander sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Darauf aufmerksam machte auch ein Artikel der Tiroler Tageszeitung am Sonntag, den 17. März 2019. Eine Doppelseite in der Sonntagsausgabe der TT zeigt, was für eine Problematik Aggression und Gewalt gegen Beamte und öffentlich Bedienstete darstellt.

Aktuelle Fälle zeigen auf, dass Aggressionen und Gewalt in verschiedenen öffentlichen Berufen fast schon auf der Tagesordnung stehen. Egal ob in Schulen, Krankenhäusern, gegenüber Sanitätern oder Polizisten – ein friedliches Miteinander ist oft selten geworden. Daher werden an vielen Stellen Lösungen gesucht.

Vor allem die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst mit Vorstand Gerhard Seier ist von dieser Problematik betroffen. Gemeinsam mit Ihm sind wir aktuell dabei, an Lösungsmöglichkeiten zu arbeiten um uns zusammen für ein friedliches Miteinander einzusetzen. In einem Interview mit der Tiroler Tageszeitung berichtet Gerhard Seier von den Problemen, welche durch erhöhtes Aggressionspotential in vielen Bereichen ausgelöst werden. Dabei erwähnte er auch die Zusammenarbeit mit der Initiative Gewaltig:

 

Projekte mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD)

Gemeinsam mit Gerhard Seier, Vorsitzender Landesvorstand Tirol der GÖD, arbeiten wir gerade an der Produktion eines Videos zur Bewusstseinsschaffung, um das Problem von Aggression, Gewalt und mangelnder Zivilcourage an die breite Masse zu tragen. Denn Pöbeleien gehören in Schulen, aber auch bei der Polizei, im Sozialamt oder auch bei der Jugendvorsorge zum Alltag.

„Gerade das Problem Aggression von Schülern gegenüber Lehrern wird noch viel zu oft tabuisiert“, meint Gerhard Seier.

Auch andere Organisationen und Arbeitgeber arbeiten an Lösungen zur Konfliktvermeidung: Das Finanzamt gab Handlungsanleitungen für passende Sprache mit Verfassern von Beschwerden heraus, die Tirol Kliniken bildet Mitarbeiter zu Deeskalations-Trainern aus und das Landhaus und die Bezirkshauptmannschafen bieten Schulungen und Workshops für den Umgang mit verhaltensauffälligen Kunden.

 

Interview mit Gewaltig-Initiator Didi Auer

Didi Auer aus unserem Initiatoren Team gab als Experte für diese Thematikein Interview für die Tiroler Tageszeitung und zeigte auf, mit welchen Problematiken die Gesellschaft zu kämpfen hat:

„Früher waren Beamte und Menschen, die im öffentlichen Raum gearbeitet haben, Respektspersonen, nun bekommen sie den ganzen Frust ab.“

„Zudem ist es so, dass junge Menschen über die digitalen Medien keine Lösungskompetenzen vermittelt bekommen, auch die Kontaktfähigkeit geht verloren.“

„Es gibt Rettungssanitäter, die sich nicht mehr zu einem Verletzten in der Bogenmeile trauen, weil sie bereits dermaßen angepöbelt wurden.“

Das Gewaltig-Angebot und unser Expertenpool wächst

Zurzeit arbeiten wir gerade daran, unser Angebot an Seminaren auszufeilen. Dabei können wir auf einen professionellen Pool an Experten zurückgreifen, die uns in unserem Einsatz für ein friedliches Miteinander mit Trainings, Vorträgen uvm. unterstützen.
Falls Sie Fragen zu unserem Angebot haben, können Sie uns gerne telefonisch oder per Email erreichen!

Wir hoffen, dass dieser Artikel viele Menschen erreichte und ihnen vor Augen geführt wurde, wie aktuell das Thema Gewalt & Aggression im öffentlichen Raum bei uns ist. Aber auch wie wichtig es ist, dass jeder Einzelne einen Betrag für ein friedliches Miteinander leisten kann!

 

Den ganzen Artikel können Sie hier nachlesen: Mehr Aggressionen gegen Beamte, TT am 17.03.2019